Toskanisches Lesebuch

Ein Kaleidoskop. So könnte man es nennen, wenn man wollte. Oder ein buntes Puzzle. Ein Gemälde vielleicht, das sich stets verändert und nie fertig wird. Es gibt keinen rechten Begriff für das, was auf diesen Seiten steht. Lesebuch, das kommt der Sache noch am nächsten.

Es geht um die Toskana im Detail. Um zufällige Erlebnisse, um Eindrücke, Stimmungen, den bestimmten Blickwinkel, um die besondere Begegnung. Manchmal geht es auch um Fakten, aber das eigentlich eher beiläufig.

Geschichten aus der Toskana, das sind Notizen, das ist Aufgeschnapptes, das ähnelt mitunter Eintragungen aus einem imaginären Tagebuch. Das sind aber auch Reportagen, mal kürzer, mal länger, oder einfach nur Reflexionen über ein bestimmtes Thema. Auf diese Weise soll etwas entstehen, das den Begriff Toskana mit Leben füllt. Soweit das in dürren Worten möglich ist.



Lob der Stille
Das Dorf Cana im Westen des Monte Amiata

Auf der Piazza das grob geziegelte Brunnenhaus. Steile Gassen, die irgendwann zu Stufen werden. Wilder Klatschmohn in den Ritzen des Pflasters.
....mehr



Renaissance in den Städten
Die Kunst der Demokratie

Waren schon immer ein bodenständiges Völkchen, die Toskaner. Eigentlich nie so richtig für Veränderungen zu haben. Bis auf ein Mal. Revolution – um Gottes willen!
....mehr



Annäherung an Sorano
Zeitreise durch ein Stück Südtoskana

Der Weg nach Sorano führt durch die Vergangenheit. Die liegt in der Tiefe. Unvermutet. Denn wer sich dem südtoskanischen Städtchen von den Bergen der Alta Maremma, der "hohen" Maremma, nähert, schaut hinab in eine vermeintliche Ebene.
....mehr



Prädikat "Kastanien-D.O.C."
Vom Brot der armen Leute zum Imageprodukt

Man nehme 250 Gramm Kastanienmehl, löse es in kaltem Wasser zu einem geschmeidigen Brei, füge drei Eßlöffel Öl, eine Prise Salz, zwei Prisen Rosmarinblätter und eine Handvoll Pinienkerne hinzu, rühre gut um und lasse alles eine Stunde ruhen, streiche dann die Mischung in eine flache Ofenform und backe sie so, daß sie nicht mehr als zwei Zentimeter aufgeht.
....mehr





Warum die Toskana heißt, wie sie heißt
Eine Geschichte, in der so mancher Name fällt

Mathilde hatte eine Burg. Die lag auf einem schroffen Felsen. Dort lebte Mathilde. Als Markgräfin hatte sie einiges zu sagen.
....mehr



Der Berg ist alles und steht doch im Weg
Roccalbegna in der Südtoskana: Aufbruch aus dem Schatten des Monte Amiata

Was da am Autofenster vorbeigleitet, gleicht so gar nicht den Landschaftsimpressionen der einschlägigen Bildbände. Die Toskana ist anders als ihr Hochglanz-Image, auch und gerade hier im Süden.
....mehr



Ein uraltes Tier
Sovana und sein Dom

Eigentlich ist alles schief an ihm. Zusammengestückelt. Schöner: Gewachsen. Das ist er: ein alter, knarziger Baum. Ein verwachsener Baum aus Travertin und Tuff. Wuchtig sieht er aus.
....mehr


nach oben